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Concordiastraße 11, Bamberg

Bauforscherische Untersuchung eines mittelalterlichen Gebäudeensembles im Weltkulturerbe Bamberg

Für den Gebäudekomplex Concordiastraße 11 sind im Rahmen des Vorprojekts zur Sanierung des Anwesens ergänzende Pläne erstellt und eine bauforscherische Untersuchung durchgeführt worden. Die Arbeiten wurden in einer Arbeitsgemeinschaft mit Dipl.-Ing. (FH) David Grüner M.A. und Schmuck Denkmalpflege GmbH ausgeführt. Die acht Gebäude - zuletzt als Wohnraum genutzt - blicken auf eine Geschichte seit dem 14. Jh. zurück, die sowohl eine Nutzung als klosterähnliche Anlage, als auch ab dem 18. Jh. die Nutzung als Brauerei und Gaststätte umfasste.

Für die Planerstellung wurden die betreffenden Gebäudeteile digital vermessen und anschließend bauteilübergreifend ein Grundriss der Dachgeschosse sowie ein Längsschnitt generiert. Die bereits vorhandenen Bestandspläne konnten ergänzt und aktualisiert werden. Die bauforscherische Untersuchung brachte interessante Erkenntnisse zu den verschiedenen Zeitschichten und Gebäudenutzungen hervor. Auf Grundlage der dendrochronologischen Untersuchungen, der Auswertung historischer Quellen und der weiterer Untersuchungen am Bau sind zudem Bauphasenpläne erstellt worden, welche die sukzessive Entstehung des Anwesens verdeutlichen.

Das Vorprojekt wurde im Auftrag von Steinrestaurierung Bauer-Bornemann GmbH und Mietusch&Jacob Architektenpartner ausgeführt.

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