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Klosterburg Kastl

Großflächige Vermessung der ehemaligen Burg- und Klosteranlage

Die Klosterburg Kastl bei Amberg wurde im ersten Halbjahr 2017 aufwendig für das Staatliche Hochbauamt Amberg-Sulzbach vermessen. In den nächsten Jahren soll das Ensemble grundlegend saniert und zu einer Ausbildungsstätte der Bayerischen Polizei umfunktioniert werden.

Große Teile der gewaltigen Anlage wurden tachymetrisch vermessen. Besonders aufwendig zu zeichnende Fassaden wurden mit dem terrestrischen Laserscanner Faro Focus 3D aufgenommen. Die so entstandene Punktwolke wurde anschließend umgezeichnet um so die Pläne weiter zu ergänzen. Anspruchsvoll war vor allem die Größe der Anlage mit den vielen Gebäuden. Es entstanden nicht weniger als 81 Pläne, die durch die Kombination beider Techniken sehr kosteneffizient erstellt werden konnten. Darunter waren Grundrisse, Schnitte, Ansichten und Baualterspläne.
Letztere verdeutlichen die bewegte Baugeschichte der Anlage. Die ältesten Teile des Klostergebäudes stammen noch aus dem 12. Jh., wurde aber ab dem 16. Jahrhunder immer wieder um- und ausgebaut. Auch das Unterkunftsgebäude stammt in weiten Teilen aus dem 12. Jh., am Torturm wurden sowohl im 16. und 18. Jh. Anbauten angefügt.

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